Acht Stunden Fahrt für neunzig Minuten Abfahrt
Musikindustrie
06. Oktober 2026

Acht Stunden Fahrt für neunzig Minuten Abfahrt

Acht Stunden Fahrt für sechzig bis neunzig Minuten Bühne. Die portugiesische Band Sunflowers tourt seit zwölf Jahren durch Europa und hat mir aufgeschrieben, was das kostet: ein Viertel der Tourkosten trägt ein Klapptisch neben dem Ausgang, Streaming kommt in der Rechnung gar nicht vor, und der teuerste Tag ist der ohne Konzert. Ein Blick auf die Ökonomie einer Band, die klein genug ist, dass man ihr beim Rechnen zusehen kann.

Es ist der 25. Februar 2026, kurz nach Mitternacht, und ich trage diverse Schlagzeugteile aus dem Musicon in Den Haag über einen schwach beleuchteten Bürgersteig. Vor mir schiebt Carlos einen Verstärker zum Bus, Gitarrist und Sänger der portugiesischen Band Sunflowers.

Ein paar Stunden vorher hatten wir zusammen ein Bier getrunken, und schon da war klar, dass die Band an der Belastungsgrenze balanciert, und zwar vor dem Konzert, nicht danach. Eine halbe Stunde später standen sie auf der Bühne, als wäre nichts davon wahr.

Der Saal war höchstens zu einem Viertel gefüllt. Am Ablauf ändert das nichts: volles Set, danach Merch-Tisch abbauen, mit den Leuten reden, die noch da sind, Equipment selbst einpacken. So läuft es an jedem der vierzig Abende, mal entspannter, mal weniger, egal wie viele gekommen sind.

Es ist Tag 21 ihrer Europatour. Am nächsten Abend Hamburg, gut sieben Stunden Fahrt, danach Luxemburg, auf dem Tourplakat stand es andersherum, unterwegs hatte sich etwas geändert. Dann Berlin, Kopenhagen, Prag, Budapest, Zagreb, und so weiter bis Rom, Turin und über Zaragoza zurück nach Porto.

Sunflowers an einer Bartheke, drei Menschen mit müden GesichternFoto: Valéria Martins

Kennengelernt habe ich die Band in Porto. Ihr altes Studio in der Rua de Sá da Bandeira war gleichzeitig Wohnung, ein paar Kilometer weiter wurde schon am neuen, großen Studio gebaut. Dort habe ich Carolina zum ersten Mal getroffen, die Schlagzeugerin, zwischen Kabeltrommeln und exklusiven Mikrofonen.

Damit das nicht nach drei Leuten klingt, die ihr Glück versuchen: Sunflowers gibt es seit 2014, neben Carolina spielt Fred den Bass, Carlos die Gitarre. Über 300 Konzerte auf zwei Kontinenten. Bühnen geteilt mit Oh Sees, Moon Duo, Black Lips, Night Beats, Boogarins und La Femme. Gespielt auf dem NOS Alive in Portugal, dem Europavox und dem Festival Indigènes in Frankreich, dem Bristol Psych Fest, dem Endless Daze und dem Inner City Psych Fest in Südafrika.

Das ist keine Anfängerbilanz. Es ist die Bilanz einer Band, die in ihrem Feld etwas erreicht hat. Und trotzdem hängt am Ende einer Tour ein Viertel der Rechnung an einem Klapptisch neben dem Ausgang.

Ich habe damals in Porto gearbeitet und die drei regelmäßig gesehen. Heute schreiben wir uns ab und zu über Instagram, und in Den Haag haben wir uns nach langer Zeit wiedergesehen. Was diesen Text zu dem macht, was er ist: unbezahlte Werbung, die niemand bestellt hat.

Ich schreibe ihn trotzdem, weil Sunflowers klein genug sind, dass man ihnen beim Rechnen zusehen kann, und groß genug, dass es nicht am Ehrgeiz liegt. Sie führen ein öffentliches Tourtagebuch, in dem Dinge stehen, die auf keinem Plakat auftauchen. An ihnen lässt sich zeigen, was für ein paar tausend Bands in Europa gilt.

Neunzig Minuten, acht Stunden

Diese Tour begann am 5. Februar mit einer Fahrt von Porto nach Pamplona. Acht Stunden für das, worum es eigentlich geht: sechzig bis neunzig Minuten auf der Bühne. Von Den Haag nach Hamburg sind es gut sieben Stunden. An einem anderen Tag saßen sie zwölf Stunden im Bus, kamen nachts um eins in Prag an, standen bei null Grad eine knappe Stunde vor einer Wohnungstür, die niemand öffnete, und lagen um drei in einem anderen Hotel.

Tourplakat der Europatour 2026 mit allen vierzig TerminenTourplakat: Sunflowers (the band)

Das ist die eigentliche Arbeit. Fahren, warten, aufbauen, spielen, abbauen, einpacken, irgendwann zwischendurch etwas essen, irgendwo schlafen. Mal ein Hotel, mal das Zimmer über dem Club, mal ein Sofa bei jemandem, der seit Jahren Bands bei sich übernachten lässt. Am nächsten Morgen wieder fahren.

Die Band selbst beschreibt den Bogen einer Tour in drei Stufen: Der Anfang fühle sich an wie ein Zündvorgang, die Mitte sei die Prüfung, ob man es wirklich so gewollt hat, das Ende sei Überleben. Irgendwann misst man Strecken in Tankstellen statt in Kilometern und hört auf zu fragen, welcher Wochentag ist.

In Den Haag, an Tag 21, standen sie ziemlich genau an diesem Punkt. Auf- und Abbau, sagten sie mir an dem Abend, liefen inzwischen auf Autopilot. Das ist keine Beschwerde, sondern eine Arbeitsbeschreibung: Der Körper erledigt den Teil, für den keine Begeisterung mehr nötig ist, damit für die neunzig Minuten dazwischen noch etwas übrig bleibt.

Was ein Abend einbringt, steht nicht auf dem Ticket

Ich habe die Band gefragt, was ein Club zahlt. Die Antwort kam nach Rücksprache mit ihrem Booker, und sie lautet: keine Beträge, keine Spannen. Das ist keine Ausflucht, sondern Branchenpraxis. Wer öffentlich macht, wofür er spielt, verhandelt beim nächsten Mal gegen die eigene Zahl.

Was sie sagen dürfen, reicht aus. Es ist meistens eine Mischung aus Festgage und Türbeteiligung. Wie viel am Ende des Abends dasteht, hängt daran, ob mitten in der Woche oder am Wochenende gespielt wird, ob der Eintritt frei ist oder Tickets verkauft werden, und ob der Laden ein kleiner unabhängiger Club ist oder ein etabliertes Haus. Die Spanne, sagen sie, sei wirklich weit.

An einem Abend in Spanien spielten sie für eine Festgage vor weniger Publikum als in der Nacht davor und beschrieben den Abend danach als bezahlte Probe. Das ist keine Koketterie, sondern eine Rechnung. Eine feste Gage bedeutet Planbarkeit und begrenzt zugleich nach oben, was ein guter Abend wert sein kann.

An anderen Abenden hängt alles am Verkauf an der Tür. Dann entscheidet nicht die Qualität des Konzerts, sondern das Wetter, der Wochentag und ob im Nachbarort gleichzeitig etwas Größeres läuft.

Was ein Tag kostet

Den Bus besitzen sie selbst. Das ist der größte einzelne Unterschied zu einer Band, die mieten muss: Was sonst jeden Morgen als Fixkosten anfällt, fällt bei ihnen nur an, wenn etwas kaputtgeht. Dann allerdings sofort, unangekündigt und selten zu Bürozeiten.

Der größte laufende Posten sind Sprit und Maut. Die Route wird vorher durchgerechnet, und zwar nicht nur auf Kilometer, sondern auf die Frage, ob die mautfreie Strecke die zusätzliche Fahrzeit wert ist. An Konzerttagen übernimmt der Veranstalter in der Regel Abendessen und Übernachtung. Das dreht die Logik eines Tourplans um: Teuer sind nicht die Konzerttage, teuer sind die freien. Deshalb halten sie die Zahl der spielfreien Tage so klein wie möglich. Vierzig Termine in sechs Wochen sind kein Übermut, sondern Kostenrechnung.

Den Rest erledigt Disziplin. Eigene French Press, Wasserkocher und Thermoskannen fahren mit, weil Tankstellenkaffee über vierzig Tage zu einer eigenen Position wird. Eingekauft wird im Supermarkt, nicht im Restaurant. Es ist der Haushalt einer WG, nur mit acht Stunden Fahrt dazwischen.

Die Kasse steht hinten im Saal

Der Ort, an dem eine Band dieser Größe tatsächlich Geld verdient, ist ein Klapptisch neben dem Ausgang.

Konzert in einem kleinen Club, im Hintergrund hängen Bandshirts an der WandFoto: Gonçalo Nogueira

Sunflowers betreiben diesen Tisch seit zwölf Jahren mit einer Ernsthaftigkeit, die nicht zum Klischee passt. Kartenlesegerät seit 2017, damit niemand mehr sagen kann, er habe kein Bargeld dabei. Lagerlisten. Preistabellen, laminiert, in allen Währungen, die auf der Tour vorkommen, damit nachts um zwei niemand Wechselkurse googeln muss. Auf Europatouren ist immer eine vierte Person dabei: jemand, der fährt, den Merch-Tisch betreut und überall sonst mit anpackt. Vier Leute auf Tour, damit drei auf der Bühne stehen können.

Wie viel das trägt, ist die einzige konkrete Zahl, die ich bekommen habe: Auf einer gut laufenden Tour deckt der Merch-Verkauf zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent der Tourkosten. Ein Viertel der Rechnung wird also nicht an der Kasse bezahlt, sondern an einem Klapptisch, den die Band selbst aufbaut, selbst bestückt und nach dem Konzert selbst wieder abbaut. Einen Anteil davon hat bisher kein Club einbehalten, und die Band führt das ausdrücklich darauf zurück, dass der Verkauf immer bei jemandem aus dem eigenen Team liegt.

Was auf dem Tisch liegt, ist über die Jahre zu einer Art Werkverzeichnis geworden: vierzehn T-Shirt-Motive, sieben Sockenmodelle, fünf verschiedene Grinder, dazu Kassetten und Platten. Sämtliche Motive stammen von Carlos, der ansonsten Gitarre spielt und singt.

Merch-Tisch mit Bandshirts auf Bügeln, Socken, Grindern, Platten und laminierter Preisliste, dahinter eine Person mit hochgestrecktem DaumenFoto: Sunflowers (the band)

Eine Single erschien in einer Pizzaschachtel, mit einer CD, die wie eine Pepperoni-Pizza aussieht. In einer Auflage von einundfünfzig Kassetten war eine einzige in Gold gehalten, mit einem Preis für den Finder. Sie ist bis heute nicht aufgetaucht, vermutlich, weil niemand die Folie aufgerissen hat.

Ein Sockenmodell sollte auf der Sohle einen Spruch gegen das Patriarchat tragen. Die Fabrik verschrieb sich und druckte „Fuck the Patriarchi". Die Band kaufte die komplette Fehlcharge auf, damit sie nicht mit ihrem Namen auf einem Wühltisch landet, und verkaufte sie als Fehldruck-Edition.

Weiße Sportsocken mit rosa Streifen, auf der Sohle steht Fuck the PatriarchiFoto: Sunflowers (the band)

Das ist die lustige Seite. Die betriebswirtschaftliche steht im selben Newsletter: Auf einer Tour holen sie beim Label unterwegs Platten nach, weil der Verkauf besser läuft als gedacht. In Kopenhagen kauft jemand ihre letzte LP, und sie schreiben, die Merch-Tasche werde spürbar leichter, was ein gutes Problem sei. Am Ende des Jahres ist von vierzehn T-Shirt-Motiven eines übrig und von einer Platte noch eine Handvoll Exemplare.

Ausverkauft ist nur die halbe gute Nachricht

„Sold out" klingt nach Erfolg, und auf Instagram ist es das auch. In der Kalkulation ist es zuerst einmal ein Problem. Nachbestellen heißt Mindestbestellmenge. Kein Hersteller druckt dreißig Shirts, weil in Kopenhagen die Größe L ausgegangen ist. Es heißt Vorkasse, Produktionszeit und vor allem: Die Ware muss an einen Ort geliefert werden, an dem die Band in genau dem Zeitfenster ist, in dem die Ware ankommt. Auf einer Tour mit vierzig Stationen in zwölf Ländern ist dieses Fenster meistens ein einziger Tag.

Wie schnell das kippt, habe ich aus nächster Nähe erlebt. Im Mai 2026 war mein Freund Jimmy mit der taiwanesischen Band Dope Purple auf Europatour, unterwegs von Polen nach Dänemark, und rief mich an, damit ich bei DHL nachhake: Die Merch-Nachlieferung war nicht wie vereinbart beim Empfänger in Berlin angekommen, weiter ging es trotzdem am nächsten Tag. Am Ende steht eine Band ohne Ware in einem Land, das sie so schnell nicht wiedersieht, während das Paket an einer Adresse liegt, an der längst niemand mehr wartet. Gesehen habe ich Dope Purple dann im Juni in Rotterdam, im Grounds, mit Merch-Tisch.

Und das kostet doppelt. Die Ware ist bezahlt, aber sie verkauft sich nicht, und der Abend, an dem sie sich verkauft hätte, kommt nicht wieder. Wer ohne Merch dasteht, verliert nicht nur die Marge, sondern den Umsatz, mit dem der nächste Tag finanziert war.

Was passiert, wenn gar keine Abende mehr stattfinden, steht ebenfalls in ihrer eigenen Geschichte. 2020 produzierten sie die bis dahin größte Auflage eines Shirts, passend zu einer Tour, die dann nicht stattfand. Übrig blieb ein Lager, das sie nicht loswurden, weil Merch sich fast ausschließlich auf Konzerten verkauft.

Damit steht nicht nur eine Band still. An jedem dieser Abende hängt eine ganze Kette: die Druckerei, die die Shirts macht, das Presswerk, die Spedition, der Club, die Leute an der Kasse und hinter der Bar, der Veranstalter, die Tontechnikerin, die Vorband. Fällt die Tour aus, fällt sie für alle aus, und niemand in dieser Kette hat Rücklagen für ein Jahr.

Bleibt die Einnahmequelle, die in jeder Diskussion über Musik als Erstes genannt wird. Auf die Frage, ob Streaming eine Rolle spielt, antworten sie mit einer Unterscheidung: Früher habe es eine gespielt, als sie ihre Musik selbst vertrieben, heute läuft es über das Label, landet dort in der Bilanz und taucht in der Tourrechnung schlicht nicht auf. Für die Frage, ob sechs Wochen Europa sich tragen, ist Streaming also keine Größe, sondern eine andere Abteilung.

Wie dünn die Decke ist

In Glasgow fiel ihnen nach dem Konzert um Mitternacht die Hecktür des Wagens ab. Sie standen auf der Straße und hielten sie fest, bis ein Mechaniker sie nachts reparierte. Danach fuhren sie um zwei Uhr morgens noch vier Stunden, um die Strecke des nächsten Tages zu teilen. In Hamburg spielte einer der drei mit Grippe. Ein Hotelzimmer mit Aussicht vermerken sie als Luxus.

Nichts davon ist dramatisch, und genau das ist der Punkt. Es gibt keine Rücklage für den Fall, dass etwas kaputtgeht, keine Ersatzbesetzung für den Fall, dass jemand krank wird, und keinen Puffer für eine Nacht, in der die Unterkunft nicht bewohnbar ist. Es gibt nur den nächsten Termin.

Was dieses Gewerbe zusammenhält, ist deshalb nichts Vertragliches, sondern Verlässlichkeit. Auf derselben Tour sagte in Leeds eine Vorband ab, ohne den Veranstalter zu informieren, und schickte stattdessen eine selbst organisierte Ersatzband. Die Band schreibt dazu sinngemäß, dass dieses ganze Ökosystem auf Verlässlichkeit beruht: Wer zusagt, spielt, und wer nicht kann, sagt es.

Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist aber die Geschäftsgrundlage. An jedem dieser Abende hängen Menschen, die für wenig Geld viel organisieren: Veranstalter, Labels, Leute, die seit Jahren Bands bei sich übernachten lassen. Fällt einer dieser Bausteine aus, gibt es keine Instanz, die einspringt.

Wir haben an dieser Stelle schon zweimal hingesehen, aus anderen Richtungen: bei den Preisen und dem Clubsterben im Livegeschäft und zuletzt bei der Frage, wem eine Bühne eigentlich gehört. Der Fall Sunflowers zeigt die dritte Ebene. Ganz unten, wo niemand droht und niemand verhandelt, trägt die Band das gesamte Risiko selbst.

Und, hat es sich getragen?

Ja. Nach vierzig Tagen Europa steht ein Plus, und zwar nachdem alle Kosten bezahlt waren, Gehälter für alle Beteiligten eingeschlossen. Das ist die erfreulichste Auskunft in diesem Text, und sie ist zugleich die voraussetzungsreichste. Sie setzt einen eigenen Bus voraus, zwölf Jahre Merch-Erfahrung, ein Kartenlesegerät seit 2017, laminierte Preislisten in sechs Währungen, eine vierte Person, die fährt und verkauft, und die Bereitschaft, sechs Wochen lang fast jeden Abend zu spielen, weil der freie Tag der teure ist.

Nichts davon ist Glück, und nichts davon ist Kunst. Es ist Betriebsführung. Und sie funktioniert ohne Puffer: Ein größerer Motorschaden, eine Woche Grippe oder eine Merch-Lieferung, die am falschen Ort liegen bleibt, und aus dem Plus wird ein Minus, das niemand ausgleicht.

Sunflowers auf der Bühne: Carlos an der Gitarre, Carolina am Schlagzeug, Fred am BassFoto: Vera Marmelo

Bleibt die Frage, warum man das zwölf Jahre lang macht. Die Rechnung geht auf, aber sie geht knapp auf, und was eine Band durch sechs Wochen trägt, steht nicht in ihr.

Eine Antwort deuten sie selbst an. Nach einem guten Abend, schreiben sie sinngemäß, sei ein Raum mit zwanzig Leuten, die wirklich zuhören, mehr wert als hundert, die nebenbei reden. Das ist keine Ausrede für leere Säle, sondern eine Beschreibung dessen, was zwölf Jahre lang trägt, wenn ein einzelner Abend finanziell nichts hergibt.

Womit die unbezahlte Werbung fällig wäre, die ich oben angekündigt habe. Ihre Musik klingt, als würde man völlig betrunken bei glühender Hitze in einem leeren Hochseecontainer aufwachen, während draußen die B-52's aus einem übersteuerten Megafon brüllen.

Wenn das nach etwas klingt, das man aushält: Es gibt fünf Alben, das jüngste heißt „You Have Fallen… Congratulations!". Hören kann man alles auf Bandcamp und YouTube, die Platte gibt es bei Fuzz Club, Lebenszeichen auf Instagram.

Kaufen sollte man die Platten allerdings an genau dem Klapptisch hinten im Saal. Das ist der einzige Ort in dieser ganzen Kette, an dem das Geld ohne Umweg dort ankommt, wo die Arbeit gemacht wurde.

Titelbild: Javier Rosa

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